Infos
Fördergeld, aktuelle Regelungen und Technik – hier erfahren Sie in drei kurzen Bereichen, was für Sie wichtig ist. Einfach erklärt.
Infos zu Förderung
Geld vom Staat: So bekommen Sie Zuschuss oder günstigen Kredit für Solar und Wärmepumpe.
Aktuelles (politische Entscheidungen)
Was sich 2026 bei Solar und Wärmepumpe ändert – und was das für Sie bedeutet.
Technische Erläuterung
Wärmepumpe, Solar, Klimaanlage: Was die Begriffe bedeuten und was wir für Sie tun.
Infos zu Förderung
Staat und Länder unterstützen Solaranlagen und Wärmepumpen mit Geld. Wir erklären Ihnen kurz, was 2026 möglich ist. Für Ihre persönliche Beratung und Hilfe beim Antrag sind wir da – sprechen Sie uns an.
Solar (Photovoltaik): Kredit und Einspeisevergütung
Günstiger Kredit (KfW 270). Über die KfW können Sie Ihre Solaranlage und einen Speicher per Kredit finanzieren – bis zu 100 % der Kosten, Laufzeit 5 bis 30 Jahre. Den Antrag stellen Sie bei Ihrer Bank – und zwar bevor Sie einen Vertrag mit uns oder einem anderen Anbieter unterschreiben. Danach geht leider nichts mehr.
Geld für eingespeisten Strom (Einspeisevergütung). Wenn Sie Strom ins Netz geben, zahlen Ihnen Netzbetreiber dafür 20 Jahre lang einen festen Preis pro Kilowattstunde. 2026 sind das grob 8–12 Cent pro kWh (je nach Anlagengröße und ob Sie viel selbst verbrauchen oder alles einspeisen). Für die meisten lohnt sich: selbst verbrauchen, den Rest einspeisen. Die genauen Cent-Beträge sinken jedes halbe Jahr ein wenig. Wichtig: Ihre Anlage muss angemeldet werden (Marktstammdatenregister). Bei sehr niedrigen oder negativen Strompreisen kann die Vergütung zeitweise pausieren – der Zeitraum wird Ihnen aber später gutgeschrieben. Ab 2027 könnte die klassische Einspeisevergütung für neue kleine Anlagen wegfallen – wer 2026 baut, hat in der Regel noch die sichere Vergütung.
Noch ein Plus: Für Anlagen unter 30 kWp zahlen Sie keine Mehrwertsteuer. Manche Städte und Länder legen noch extra Förderung obendrauf – lohnt sich zu fragen.
Wärmepumpe: Bis zu 70 % Zuschuss
So viel können Sie bekommen. Der Staat gibt 2026 einen Zuschuss für Ihre neue Wärmepumpe – nicht nur einen Kredit. Basis: 30 % der förderfähigen Kosten. Darauf kommen Extra-Boni, die Sie addieren können:
• +20 % wenn Sie eine alte Öl-, Gas- oder Kohleheizung (oder Nachtspeicher) austauschen – bis Ende 2028.
• +5 % wenn die Wärmepumpe besonders effizient ist (z. B. Erdwärme, Grundwasser oder natürliches Kältemittel).
• +30 % Einkommensbonus, wenn Sie das Haus selbst bewohnen und Ihr zu versteuerndes Einkommen unter 40.000 € liegt (Nachweis per Steuerbescheid).
In Summe: bis zu 70 % Zuschuss, bei einem Einfamilienhaus maximal etwa 21.000 €. Zusätzlich können Sie einen günstigen Kredit (bis 120.000 € pro Wohneinheit) beantragen, besonders verbilligt bei Einkommen unter 90.000 €.
So geht der Antrag. Sie stellen ihn online beim KfW-Portal „Meine KfW“ (Programm 458) – und vor dem Unterschreiben beim Handwerker. Ein Energieberater muss den Antrag bestätigen („Bestätigung zum Antrag“). Die Zusage gilt drei Jahre: In dieser Zeit muss die Wärmepumpe eingebaut sein. Kombi mit Solar ist oft besonders sinnvoll. Genauere Infos und Formulare: KfW Heizungsförderung (458).
Aktuelles – Was sich 2026 für Sie ändert
Regeln zu Heizung und Solar werden immer mal angepasst. Wir fassen das Wichtigste in einfachen Worten zusammen. Stand: 2026. Für verbindliche Auskünfte sind KfW, BAFA und Ihr Netzbetreiber die richtigen Ansprechpartner.
Solar: Was Sie wissen sollten
Sie bekommen weiterhin für 20 Jahre eine feste Vergütung pro Kilowattstunde, wenn Sie Strom einspeisen (2026 grob 8–12 Cent/kWh, je nach Anlage). Die Beträge sinken jedes halbe Jahr ein bisschen. Wenn der Strompreis an der Börse mal negativ ist, wird in der Zeit keine Vergütung gezahlt – Ihnen wird die fehlende Zeit aber später angerechnet (Verlängerung der 20 Jahre). Ohne Smart Meter darf nur ein Teil Ihrer Leistung eingespeist werden (Begrenzung). Ab 2027 könnte die bisherige Einspeisevergütung für neue kleine Anlagen wegfallen – wer 2026 noch eine Anlage baut, hat in der Regel noch die sichere Regelung.
Wärmepumpe und Heizung: Die wichtigsten Regeln
Neubau: Neue Häuser müssen zu mindestens 65 % mit erneuerbarer Energie beheizt werden. Eine Wärmepumpe erfüllt das. Reine neue Öl- oder Gasheizungen ohne Öko-Anteil sind nicht mehr erlaubt.
Bestand (Ihr bestehendes Haus): Wann die 65 %-Regel für Sie gilt, hängt von Ihrer Kommune ab. Große Städte (über 100.000 Einwohner) haben bis Juni 2026 eine Wärmeplanung, kleinere Orte bis 2028. Sobald die Planung da ist, gilt: Neue Heizung = mindestens 65 % erneuerbar. Wer an Fernwärme angeschlossen werden kann, kann Ausnahmen haben. Die Förderung für die Wärmepumpe bleibt 2026 stark: bis zu 70 % Zuschuss, der Extra-Bonus beim Heizungstausch bis Ende 2028. Durch den CO₂-Preis werden Öl und Gas teurer – die Wärmepumpe rechnet sich dadurch noch besser.
Technik – Kurz erklärt
Sie möchten verstehen, worum es bei Wärmepumpe, Solar und Klimaanlage geht? Hier die wichtigsten Begriffe und was wir für Sie tun.
Wärmepumpe
Sie entzieht der Luft, dem Boden oder dem Grundwasser Wärme und macht daraus Heizwärme und warmes Wasser. Luft-Wasser (Außenluft), Sole-Wasser (Erdwärme) und Wasser-Wasser (Grundwasser) sind die gängigen Arten. Die „JAZ“ (Jahresarbeitszahl) sagt, wie effizient die Anlage arbeitet. Wir beraten Sie, planen, bauen ein und warten Ihre Wärmepumpe.
Photovoltaik (Solarstrom)
Module auf dem Dach erzeugen Strom aus Sonnenlicht. Der Wechselrichter macht daraus Haushaltsstrom. Ein Speicher nimmt überschüssigen Strom auf, damit Sie ihn abends nutzen können. Eigenverbrauch = Sie verbrauchen den Strom selbst. Einspeisung = Sie liefern ihn ins Netz und bekommen dafür die Einspeisevergütung. Wir kümmern uns um Beratung, Planung, Montage und Inbetriebnahme.
Klimaanlage
Split-Anlagen (ein Gerät außen, eines innen) oder Multi-Split (mehrere Räume) kühlen und können oft auch heizen. Wichtig sind die Kühlleistung und ein effizientes Kältemittel. Wir planen, installieren und warten Ihre Klimaanlage.